Wildblumen blühen und Wildkräuter duften, während Sie unter einem Sonnensegel liegen. Der Sommer liegt in der Luft – auch in den Schweizer Alpen. Je höher die Region, desto intensiver scheint auch die Sonne. Deshalb ist passender Sonnenschutz unbedingt notwendig. Schnell holt man sich sonst einen Sonnenbrand, wenn man diese herrliche Region zum Wandern oder auch nur zum Relaxen besucht.
UVB-Intensität steigt je höher man steigt
Die Dufourspitze ist mit über 4.600 Metern einer der höchsten Gipfel der Schweiz. Man muss kein Meteorologe sein, um sich die Sonnenintensität dort oben vorzustellen. Sicher – die wenigsten Personen kraxeln dort oben herum oder suchen Schutz unter einem Sonnensegel, aber auf Höhen von circa 1.500 bis 3.000 Metern ist die Sonne auch recht knallig und passender Sonnenschutz ein Muss. Sie sollten wissen, dass die UVB-Intensität pro 1.000 Höhenmeter um circa 15 Prozent ansteigt. Zusätzlich spielt der Sonnenstand eine wichtige Rolle. Bei 90° beträgt die Intensität das Hundertfache wie bei 10°. Hinzu kommt, dass die saubere Höhenluft die UV-Strahlen mehr durchlässt als zum Beispiel in Großstädten. Gerade wenn etwa nächtliche Regengüsse die Luft rein gewaschen haben, brennt die Sonne besonders heiß und erbarmungslos auf Sie herab. Last but not least, spielt die Ozonschicht eine gewisse Rolle.
Hohen Lichtschutzfaktor ein Muss
Doch wodurch zeichnet sich passender Sonnenschutz für diese Höhen aus? Vor allem brauchen Sie eine Sonnenschutzcreme, die einen sehr hohen Lichtschutzfaktor hat – je höher, desto sicherer können Sie sich fühlen. Sie wollen ja bestimmt nicht die Farbe eines gekochten Hummers annehmen. Lichtschutzfaktor 20 sollte es schon sein, auch wegen möglicher Folgeschäden wie Hautkrebs. Bei der Rast in den Bergen finden Sie zusätzlich Schutz unter einem Sonnensegel. Da gibt es leichte, zusammenfaltbare Modelle, die man sehr gut transportieren kann. So eines sollten Sie dabei haben.
Wenn Sie die Schweizer Alpen also ohne Schaden genießen wollen, dürfen Sie den passenden Sonnenschutz nicht vergessen.
Foto: Sergey Tokarev – Fotolia